Forschungsprogramm · Kurzbeschreibung
Ziel des Graduiertenkollegs ist es, im Bereich schulbezogener Lehr-, Lern- und Bildungsforschung empirisch orientierten wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und zwar im interdisziplinären Forschungsaustausch zwischen Schulpädagogik, Pädagogischer Psychologie und verschiedenen Fachdidaktiken, zwischen experimenteller und Feldforschung, zwischen quantitativer und qualitativer Forschung. Innerhalb des Rahmenthemas "Passungsverhältnisse schulischen Lernens: Verstehen und Optimieren" sind eine Reihe thematisch fokussierter Projekte angesiedelt, in denen unterrichts- und lernrelevante Faktoren und deren Wechselwirkungen
- einer empirischen Analyse unterzogen,
- in spezifischen unterrichtlichen Kontexten erprobt und evaluiert sowie
- mit Hilfe von zu entwickelnden Interventionsmaßnahmen optimiert werden.
In der ersten Phase des Graduiertenkollegs steht die empirische Rekonstruktion im Vordergrund, während Interventionsstudien in der zweiten Phase stärker fokussiert werden sollen. Alle Dissertationen werden jeweils von mindestens zwei Hochschullehrerinnen bzw. -lehrern aus wenigstens zwei verschiedenen Disziplinen (Fachdidaktiken – Schulpädagogik, Fachdidaktiken – Pädagogische Psychologie, Schulpädagogik – Pädagogische Psychologie) betreut. In jedem der Einzelprojekte sollen i.d.R. zwei Dissertationen entstehen.
|