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GOR 2001 - contentThis is the http://kiwi.uni-psych.gwdg.de/congress/gor-2001/contrib/contrib/silberer-guenter/contrib/sassenberg-kai/sassenberg-kai Document. Main Author: Sassenberg, Kai Co-Authors: Boos, Margarete; ; Institution: Lehrstuhl Sozialpsychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena Contribution Title: Wer wir sind und wie wir sind: Anonymität und explizite Normen als Prädiktoren von sozialem Einfluß in CMC. Authors Email: kai.sassenberg@uni-jena.de URLs:
Abstract German (version: 25/06/2002 - 07:47, size: 1896) German: Die bisherigen Studien zum Vergleich zwischen face to face und textbasierter computervermittelter Kommunikation (CMC) hinterlassen eine widersprüchliche Befundlage. Ein Teil der Befunde stützt die Annahme, daß bei CMC aufgrund weniger sozialer Hinweisreize generell geringerer sozialer Einfluß auftritt. Zum Teil wurde aber auch die Vermutung bestätigt, daß bei CMC durch geringe soziale Kontrolle und verstärkte Bereitschaft zu extremen Argumenten generell stärkerer Einfluß zu erwarten ist. Nach dem Social Identity Model of Deindividuation Effects (SIDE; Spears & Lea, 1992) ist für das Ausmaß von sozialem Einfluß in Gruppen nicht nur entscheidend wie anonym die Kommunikationspartner sind. Es ist auch wesentlich, ob die Kommunikationspartner sich als ähnlich und damit als Mitglieder einer gemeinsamen Gruppe wahrnehmen oder ob sie sich als unterschiedlich betrachten. Mit zunehmender Anonymität nimmt der Einfluß von Mitgliedern der eigenen Gruppe zu, der Einfluß von fremden Anderen hingegen ab. Sozialer Einfluß wird dabei als Orientierung an Gruppennormen im Gegensatz zu individuellen Zielen verstanden. In zwei Studien wurde überprüft, ob diese Annahmen des SIDE eine Erklärung für die widersprüchlichen Befunde aus der medienvergleichenden Forschung sind. Bei expliziter Vorgabe einer Gruppennorm wurden die Annahmen des SIDE bestätigt. Die zunehmende Anonymität bei CMC führt zu stärkerem Einfluß durch die Mitglieder der eigenen Gruppe und geringerem Einfluß durch fremde Andere. Liegt hingegen keine gemeinsame Norm vor, behindert CMC den sozialen Einfluß innerhalb einer Gruppe von ähnlichen Personen. Konsequenzen für die Anwendung von CMC innerhalb und zwischen Gruppen werden diskutiert. English: Previous studies comparing face to face and text-based computer-mediated communication (CMC) yielded contradicting results. Some findings supported the assumption that less social influence occurs in CMC because of the lack of social context cues. However, other studies showed that social influence in CMC is even stronger than in face to face due to the fewer concerns for impression management and more extreme arguments. Following the Social Identity Model of Deindividuation Effects (SIDE; Spears & Lea, 1992) there is another important predictor of social influence beside the degree of anonymity in CMC: the perceived similarity / dissimilarity of oneself and the communication partners. Increasing anonymity leads to more social influence of ingroup members (similar persons) and less social influence of strangers. Social influence is defined as orientation towards group norms instead of individual goals. Two studies examined whether these assumptions of SIDE can explain the contradicting findings reported above. When a group norm was explicitly given, the predictions of SIDE were confirmed. The more anonymous communications partners were the larger the social influence of ingroup members and the smaller the social influence of strangers. However, if no common norm is given, CMC hinders social influence. Implications for CMC use within and between groups are discussed. Article (version: 25/06/2002 - 07:47, size: 16347) In computervermittelter Kommunikation (cvK) verfügen die Kommunikationspartner über weniger personen- und verhaltensbezogene Information voneinander. Diese wechselseitige Anonymität führte Kiesler, Siegel und McGuire (1984) zu der in ihrem Reduced Social Cues (RSC) Ansatz zentralen Annahme, dass Verhaltensweisen, die in computervermittelt kommunizierenden Gruppen auftreten, genauso erklärt werden können wie das Phänomen der Deindividuation. Als Deindividuation bezeichnet man das selbstvergessene Aufgehen in einer großen, anonymen Gruppe, das mit extremem, ungehemmtem Verhalten einhergeht (z.B. in Konflikten bei Demonstrationen). Kiesler et al. (1984) erwarten extremes Verhalten in cvK Gruppen verglichen mit face to face (ftf) kommunizierenden Gruppen und als Kommunikationsergebnis auch extremere Entscheidungen. Diese heute noch weit verbreitete Annahme wird in diesem Beitrag anhand neuerer theoretischer Ansätze und empirischer Befunde in Frage gestellt. Darüber hinaus werden zwei eigene Studien berichtet. Effekte von Anonymität in computer-vermittelter Kommunikation Nach dem RSC Ansatz (Kiesler et al., 1984) führt cvK neben anderen Konsequenzen vor allem zu einer verglichen mit ftf Kommunikation größeren Anonymität. Es wird vermutet, dass extremes Verhalten bei cvK auf diese relative Anonymität zurückgeführt werden kann. Die theoretische Kernannahme wurde dabei der Deindividuationstheorie von Zimbardo (1969) entliehen: Anonymität führt nach dem RSC Ansatz in großen Gruppen wie in computervermittelt interagierenden Gruppen zu extremem, ungehemmtem Verhalten. Als zentrale vermittelnde kognitive Variable galt dabei die Selbstaufmerksamkeit. Es wurde angenommen, dass in anonymen Gruppen die Selbstaufmerksamkeit zurückgeht und als Konsequenz das Verhalten weniger kontrolliert ausgeführt wird (siehe auch Diener, 1980). Enthemmtes Verhalten sollte sich nach den Annahmen der Autoren im sogenannten flaming (d.h. Beschimpfen der Kommunikationspartner und anderer Personen etc.) und dem Austausch extremer Argumente äußern, die in ftf Interaktionen eher zurückgehalten werden. Auch sollten die Gruppen aufgrund dieser Argumente extremere Entscheidungen treffen. Diese Annahmen wurden in den zurückliegenden fast zwei Jahrzehnten cvK Forschung überprüft und stark in Frage gestellt. So fiel die Selbstaufmerksamkeit in cvK keinesfalls geringer, sondern eher größer aus (siehe Sassenberg, Rabung & Boos, 1999 für einen Überblick). Daneben erwies sich flaming als ein seltenes und nicht in jeder anonymen cvK Interaktion auftretendes Verhalten, dass vermutlich von anderen Faktoren wie kontextbedingten Normen abhängig ist (siehe Lea, O’Shea, Fung & Spears, 1992). Schließlich fanden die Mitglieder der Arbeitsgruppe um Kiesler selbst in ihren Untersuchungen keine Unterstützung für die Annahme, dass Entscheidungen in cvK extremer ausfallen als in ftf Diskussionen (z.B. McGuire, Kiesler & Siegel, 1987; Weisband, 1992). Aufgrund dieser Befundlage liegt die Frage nahe, welche Annahme des RSC Ansatzes fehlerhaft ist: Wurde die Bedeutung der Anonymität überschätzt? Dies ist vermutlich nicht der Fall. Eine Metaanalyse von Studien zur Deindividuation legt vielmehr nahe, dass die klassischen Deindividuationstheorien generell nicht korrekt sind und dies die Ursache der mangelnden Evidenz für den RSC Ansatz ist (Postmes & Spears, 1998). So wurde zwar im Mittel ein statistisch bedeutsamer, aber extrem geringer (r=.09) und stark streuender Effekt unterschiedlicher Deindividuationsmanipulationen (vor allem Anonymität und Selbstaufmerksamkeit) auf extremes Verhalten gefunden. Die Streuung konnte zum großen Teil durch einen Moderator aufgeklärt werden: die Existenz von situativen Normen im experimentellen Paradigma. Anonymität führte vor allem dann zu extremem Verhalten, wenn dies durch die Gestaltung der Untersuchungssituation nahegelegt wurde. Ein extremes Beispiel stellt eine Untersuchung von Johnson und Downing (1979) dar. Sie fanden unterschiedliche Effekte in Abhängigkeit davon, ob die Untersuchungsteilnehmer/innen in Klu-Klux-Klan Kostümen oder in der Kleidung von Krankenschwestern/-pflegern anonymisiert wurden. In Klu-Klux-Klan Kostümen führte die Anonymität zu aggressivem Verhalten, in Krankenschwester / -pfleger Kleidung zu prosozialerem Verhalten. Die Befunde von Johnson und Downing (1979) können genau wie die Befunde der Metaanalyse mit einem neueren theoretischen Ansatz zur Deindividuation erklärt werden: dem Social Identity Model of Deindividuation Effects (SIDE; Reicher, Spears & Postmes, 1995). Das SIDE baut auf der Selbstkategorisierungstheorie (SCT; Turner et al., 1987) auf. Nach der SCT ist das Selbstbild nicht nur durch die Individualität einer Person bestimmt (personale Identität) sondern auch durch die Mitgliedschaft in sozialen Gruppen (soziale Identität). In Abhängigkeit von situativen Gegebenheiten können diese beiden Aspekte unterschiedlich bedeutsam (salient) werden. Die jeweils saliente Identitätskategorie bestimmt auch das Verhalten mit. Bei salienter sozialer Identität orientiert sich das Verhalten an den Normen der jeweiligen Gruppe; ist hingegen die personale Identität salient, wird das Verhalten eher persönlichen Zielen folgen und der Darstellung der Individualität dienen. Nach dem SIDE führt Anonymität zu einer Akzentuierung der jeweils dominierenden Selbstwahrnehmung. Bei salienter personaler Identität verhindert die Anonymität die Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten mit anderen Gruppenmitgliedern, so dass die personale Identität nicht zu Gunsten einer sozialen Identität abgeschwächt werden kann. Umgekehrt wird bei salienter sozialer Identität durch die Anonymität eine Wahrnehmung von Unterschieden innerhalb der entsprechenden Gruppe verhindert, die bei nicht-anonymer Kommunikation zu einer Abschwächung der sozialen Identität führen würde. Neben der oben angeführten Metaanalyse liegen zahlreiche Evidenzen für das SIDE vor (zusammenfassend Postmes, Spears, Lea & Reicher, 2000; Sassenberg, 1999). So verglichen Spears, Lea und Lee (1990) zum Beispiel die Einstellungsänderung durch eine cvK Diskussion in 3er Gruppe, deren Mitglieder sich entweder in einem Raum befanden und sich somit sehen konnten oder sich in unterschiedlichen Räumen befanden und deshalb anonym blieben. Als zweite Untersuchungsbedingung wurde eine Salienz der personalen oder der gemeinsamen sozialen Identität hergestellt. Wie nach dem SIDE zu erwarten, orientierten sich die Interagierenden mit salienter sozialer Identität nach anonymer Diskussion eher an der Gruppennorm als bei nicht-anonymer Diskussion. In der Bedingung mit salienter personaler Identität hingegen trat nach anonymer Diskussion eine stärkere, die Individualität unterstreichende Einstellungsänderung weg von der Gruppennorm auf als bei nicht-anonymer Interaktion. Es wurde oft argumentiert, dass das SIDE eine Basis für die Erklärung vieler Befunde zum Vergleich zwischen ftf und cvK darstellen könnte (z.B. Postmes, Spears & Lea, 1998, 1999). Die Vorhersagen des SIDE zur Wirkung von Anonymität weisen genau wie der Befund von Spears et al. (1990) Parallelen zu den Forschungsergebnissen zum Vergleich zwischen ftf und cvK auf. So wurde in einigen Studien eine extreme Einstellungsänderung in cvK (verglichen mit ftf) festgestellt (z.B. Kiesler et al., 1984). Dies entspricht den Vorhersagen, dass unter Anonymität bei salienter sozialer Identität mehr Einstellungsänderung auftritt. Die in anderen Studien gefundene vergleichsweise geringere Einstellungsänderung in cvK (z.B. McGuire et al., 1987) entspricht den Vorhersagen des SIDE bei salienter personaler Identität. Es könnte folglich sein, dass durch unterschiedliches Vorgehen in einzelnen Studien einmal die personale und ein anderes Mal die soziale Identität der Interaktionspartner salient wurde. Dies würde die scheinbar widersprüchlichen Befunde aus Studien zum Medienvergleich erklären. Eine direkte Prüfung dieser Annahme wurde in den beiden im folgenden zusammengefassten Studien vorgenommen. Anwendbarkeit des Social Identity Model of Deindividuation Effects auf computer-vermittelte Kommunikation In zwei Studien haben wir die zwei zentralen Unterschiede zwischen bisherigen Studien zum SIDE und zum RSC Ansatz aufgegriffen und ihre Bedeutung geprüft (Sassenberg & Boos, 2001). Die erste Studie greift das bereits beschriebene zentrale Problem für die Anwendung des SIDE auf den Vergleich zwischen ftf und cvK auf: die Manipulation der Anonymität. In der ersten Studie wurde deshalb die Anonymität durch den Vergleich zwischen ftf und cvK manipuliert. Darüber hinaus erfolgte eine Manipulation der salienten Identität (personal vs. soziale Identität). Es trat zwar die erwartete Anonymität x Identität Interaktion auf. Entgegen der Erwartungen fielen die Einstellungen nach der Diskussion jedoch bei salienter personaler Identität bei cvK extremer aus als bei ftf Kommunikation. In der Bedingung mit salienter sozialer Identität kam es bei ftf zu extremeren Entscheidungen als bei cvK. Der Befund bei salienter personaler Identität ist zwar unerwartet, aber in sofern mit dem SIDE im Einklang, als die inhaltliche Entscheidung nach der cvK Diskussion stärker den individuellen Zielen und Bedürfnissen entsprach als nach der ftf Diskussion: die Teilnehmenden gaben an, eher bereit zu sein, für ihren Lebenspartner Gesetze zu brechen. Geringere Konformität zur Gruppennorm bei salienter sozialer Identität nach cvK als nach ftf Kommunikation steht allerdings in klarem Widerspruch zum SIDE. Ursache für diesen Befund könnte ein Unterschied zwischen der soeben beschriebenen Studie und Studien zum RSC Ansatz auf der einen Seite und Studien zum SIDE auf der anderen Seite sein: In den Studien zum SIDE wurde grundsätzlich eine Gruppennorm vorgegeben, hier und in den Studien zum RSC war dies nicht der Fall (für eine ausführliche Diskussion des Effekts von vorgegebenen Gruppennormen siehe Waldzus & Schubert, 2000). Um den Effekt der Vorgabe von Normen zu testen, wurde in einem Experiment neben der Anonymität die Vorgabe einer für die Teilnehmerpopulation vorgetesteten Gruppennorm variiert (mit vorgegebener Norm vs. ohne vorgegebene Norm). In allen Gruppen wurde eine saliente soziale Identität hergestellt, da ein Effekt der Gruppennorm insbesondere bei salienter sozialer Identität zu erwarten ist. Vorhergesagt wurde, dass bei vorgegebener Gruppennorm analog zu den Studien zum SIDE Anonymität die Orientierung an dieser Norm verstärkt. Bei nicht vorgegebener Gruppennorm wurde bei Anonymität eine geringere Orientierung an der Gruppennorm (die dann aus den eigenen Einstellungen der Gruppenmitglieder zu erschließen war, vgl. Turner et al., 1987) erwartet. Die Befunde entsprachen diesen Hypothesen. Insgesamt geht aus den berichteten Befunden hervor, dass der Effekt des Kommunikationsmediums auf die Einstellungsänderung und damit vermutlich auch auf andere Verhaltensweisen mit Bezug zu Gruppennormen mit Hilfe des SIDE vorhergesagt werden kann. Allerdings muss eine Einschränkung gemacht werden: Bei salienter personaler Identität kommt es bei cvK (verglichen mit ftf Kommunikation) zu einer Orientierung an eigenen Zielen und Bedürfnissen. Dies kann sich z.B. in einer Einstellungsänderung weg von einer Gruppennorm ausdrücken, mit dem Ziel die eigene Individualität zu betonen. Bei salienter sozialer Identität und eindeutig vorhandener Gruppennorm wird durch Anonymität in cvK eine stärkere Orientierung an den Gruppennormen ausgelöst. Liegt hingegen keine eindeutige Norm vor, ist die Orientierung an der (aus den Mitgliedermeinungen ableitbaren) Gruppennorm in cvK geringer als bei ftf Kommunikation. Literatur Johnson, R. D. & Downing, L. L. (1979). Deindividuation and valence of cues: Effects on prosocial and antisocial behavior. Journal of Personality and Social Psychology, 37, 1532-1538. Kiesler, S., Siegel, J. & McGuire, T. W. (1984). Social psychological aspects of computer-mediated communication. American Psychologist, 39, 1123-1134. Lea, M., O'Shea, T., Fung, P. & Spears, R. (1992). 'Flaming' in computer-mediated communication. Observations, explanations, implications. In M. Lea (ed.), Contexts of computer-mediated communication (pp. 89-112). New York: Harvester Wheatsheaf. McGuire, T. W., Kiesler, S. & Siegel, J. (1987). Group and computer-mediated discussion effects in risk decision making. Journal of personality and social psychology, 52, 917-930. Postmes, T. & Spears, R. (1998). Deindividuation and anti-normative behavior: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 123, 238-259. Postmes, T., Spears, R. & Lea, M. (1998). Breaching or building social boundaries? SIDE-Effects of computer-mediated communication. Communication Research, 25, 689-715. Postmes, T., Spears, R., & Lea, M. (1999). Social identity, group norms, and "deindividuation": Lessons from computer-mediated communication for social influence in the group. In N. Ellemers, R. Spears, & B. Doosje (eds.), Social identity: Context, commitment, content. Oxford: Blackwell. Postmes, T., Spears, R., Lea, M. & Reicher, S. (eds.) (2000). SIDE issues centre stage: Recent developments of de-individuation in groups. Amsterdam: KNAW. Reicher, S. D., Spears, R. & Postmes, T. (1995). A social identity model of deindividuation phenomena. European Review of Social Psychology, 6, 161-198. Sassenberg, K. (1999). Sehen und gesehen werden. Normorientierung unter Anonymität. Lengerich: Pabst. Sassenberg, K. & Boos, M. (2001). Attitude change in computer-mediated communication: Effects of anonymity and norms. Manuscript submitted for publication. Sassenberg, K., Rabung, S. & Boos, M. (1999). Selbstaufmerksamkeit in computervermittelter Kommunikation. In U.-D. Reips, B. Batinic, W. Bandilla, M. Bosnjak, L. Gräf, K. Moser, & A. Werner (Eds./Hrsg.), Current internet science - trends, techniques, results. Aktuelle Online Forschung - Trends, Techniken, Ergebnisse. Zürich: Online Press. [WWW document]. Available URL: http://dgof.de/tband99/. Spears, R., Lea, M. & Lee, S. (1990). De-individuation and group polarisation in computer-mediated communication. British Journal of Social Psychology, 29, 121-134. Turner, J. C., Hogg, M. A., Oakes, P. J., Reicher, S. D. & Wetherell, M. S. (eds.). (1987). Rediscovering the social group. A self-categorization theory. New York, NY: Blackwell. Waldzus, S. & Schubert, T. (2000). Group norm and category norm in anonymous situations: Two sources of social influence. In T. Postmes, R. Spears, M. Lea, & S. Reicher (eds.). SIDE issues centre stage: Recent developments of de-individuation in groups (pp. 31-46). Amsterdam: KNAW. Weisband, S. P. (1992). Group decision and first advocacy effects in computer-mediated and face-to-face decision making groups. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 53, 352-380. Zimbardo, P. G. (1969). The human choice: Individuation, reason, and order vs. deindividuation, impulse, and chaos. In W. J. Arnold & D. Levine (eds.), Nebraska symposium on motivation (pp. 237-307). Lincoln: Univ. of Nebraska Press. |