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GOR 2001 - contentThis is the http://kiwi.uni-psych.gwdg.de/congress/gor-2001/contrib/contrib/polkehn-knut/polkehn-knut Document. Main Author: Polkehn, Knut Co-Authors: ; Institution: Institut für Psychologie, Humboldt-Universität zu Berlin Contribution Title: Von Software zu Webware: Web-Usability Engineering. Authors Email: knut.polkehn@rz.hu-berlin.de URLs:
Abstract German (version: 25/06/2002 - 07:47, size: 2121) German: Das World Wide Web (WWW) hat sich in der Zeit seines Bestehens gravierend verändert. Neben dem Darbieten von Informationen in Form von Hypertext oder Hypermedia hat sich mit dem Auftauchen der ersten webbasierten Emailsysteme ein Trend angedeutet, der zur Entwicklung vielfältiger Formen des Application Service Providing (ASP) wie z.B. webbasierter Content-Management-Systeme, Lehr- und Lernsysteme oder Systeme der Computer-unterstützten Kommunikation und Kooperation geführt hat. Wir bezeichnen derartige webbasierte Anwendungen, die dem Nutzer via Browser im einfachsten Fall den Zugriff auf Informationen eines Hypertextes (die klassische Web-Site) und im komplexeren und zunehmend wichtigeren Fall die Interaktion mit einer einer Anwendungssoftware vergleichbaren Web-Site erlauben, als Webware. Das im Browser dargebotene Dokument dient hier als Schnittstelle zwischen Benutzer und System. Die Benutzbarkeit von Webware steht zunehmend im Mittelpunkt des Interesses, und Usability-Tests gehören deshalb immer häufiger zum Leistungsportfolio von Internetagenturen und Marktforschungsinstitutionen. Dabei werden Methoden des Usability Engineerings von Software (wie etwa die Heuristische Evaluation oder der User-Test) übernommen und auf die Untersuchung von Web- Sites adaptiert. Aus kognitiv-ergonomischer Sicht weisen jedoch System-, Benutzer- und Aufgabenmerkmale bei der Betrachtung von Webware im Vergleich mit typischer Anwendungssoftware Besonderheiten auf. Ausgehend von diesen spezifischen Merkmalen (z.B. klassische Web-Site vs. Applikation; Verhältnis von Design und Funktion; Vielzahl heterogener potentieller Benutzer, Aufgabentypen und potentieller Ziele; unterschiedliche Wichtigkeit gestaltungsrelevanter Merkmale je nach verwendetem Browser) soll im Beitrag eine Methodik des Web-Usability-Engineerings vorgeschlagen werden. Darüber hinaus werden verschiedene CAUSE-Tools (Tools für das Computer-Aided Usability Engineering) vorgestellt, vom Usability-Browser bis zu Tracking-Tools (webunterstütztes Experimentieren). Article preliminary article (version: 25/06/2002 - 07:47, size: 512) view preliminary article - edit preliminary article - upload an image(for authors only) |